Die Feuerwehrgeschichte
Gründungsdaten der FF Rodewald „Gott zur Ehr den  nächsten zur Wehr“, Grundsatz der Freiwillige Feuerwe hr  Rodewald.  Dessen Gründungsjahr auf 1934 zurückgeht, der damals selbstständigen Rodewalder  Ortschaften u.B. und o.B.. Den Anlass der Gründung gaben seinerzeit Feuersbrünste, die  ganze Ortsteile in naher und ferner Umgebung in Schutt und Asche legten. Beherzte  Rodewalder Männer hatten sich daher zum Ziel gesetzt, ohne Rücksicht auf die eigene  Person und Entgelt bei Bränden, L eben, Hab und Gut ihrer Mitbürger zu schützen. Vor 1934 gab es, wie in vielen anderen Orten auch, Pflichtfeuerwehren in beiden  Rodewaldern Bauernschaften. Diese wurden 1934 mit Einführung der Freiwilligen  Feuerwehren abgelöst. Rodewald m.B. wurde bis 195 2 von o.B und u.B. mit versorgt. In den Jahren 1934/35 wurden ca. 1/3 der jetzigen kreisnienburger Feuerwehren und 10  weitere Feuerwehren des Altkreises Neustadt a.Rbge., zu der auch Rodewald gehörte,  gegründet. In den 50iger Jahren wurden die Wehren Beven sen, Lutter, Laderholz,  Lichtenhorst und die Rodewalder Wehren im „Unterkreis 6“ zusammengelegt. Das  Arbeitsgerät war in den Gründerjahren die Handdruckspritze. Nach dem 2. Weltkrieg wurden  viele Wehren mit Tragkraftspritzen, die auf einem überwiegend von  Traktoren gezogenen  Anhänger standen, ausgerüstet. Hier versuchen die Kameraden (v. l. n. r.) Friedrich Fiene, Friedrich Frerking, Heinz - Dieter Lindwedel, Erich Frerking, Willi Knop,  ( Carsten Schnupp)  u. Günter Kayka mit der noch vorhandenen Handdruc kspritze von 1887  und einem Feuerhorn von ca.1907diese Zeiten darzustellen . 1953 fand die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Rodewald m.B. statt, die  1956 mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug (VW Bus) ausgestattet wurde. Ortsbrandmeister in Rodewald Rodewald u.B.    Rodewald m.B.    Rodewald o.B.   Richard Wente   Rudi Deeke mit  Gerhard Fiene   (beide seit Gründung  bis 1970)   Heinrich Benninger   Willi Stratmann       Albert Wegener   Leo Bönig (ab 1968)       Heinrich Köhler   - stellv.Heinrich Grünhage  bis 1970)       Harry Quitmeyer (bis 1969)           stellv. Heinrich  Thieße(übernahm ab  1969, da BM verstarb)           Heinrich Lindwedel     Ab 1970 Einheitsgemeinde Rodewald / ab 1974 SG Steimbke  – Gemeinde Rodewald Ortsbrandmeister stellv. Ortsbrandmeister Leo Bönig(1970 - 1986)                             Hans - Dieter  Scharringhausen(1970 - 1988) Hermann Wiggers(1986 - 2015)                  Heinrich Grünhage(1988 - 1998) Thomas Zimmermann(1998 - 2010) Ingo Müller(2010 - 2015 ) Ingo Müller(2015 - heu te)                              Daniel Dierking(2015 - heute) 1952 / 1953 begann in Rodewald die Aufrüstung der Feuerwehren. Als Erstes erhielt u.B. ein  Löschgruppenfahrzeug und o.B. einen  Lieferwagen, der zu einem Feuerwehrfahrzeug  umgerüstet wurde. (Gründung u. Beitrittserklärung der FF  Rodewald m.B., Oktober 1953) 1969  wurde das 13 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in Rodewald u.B. durch ein  Löschgruppe nfahrzeug (LF) ersetzt . 1970  kam es auf Grund der Gebietsreform zur Verschmelzung der 3 selbstständigen Rodewalder Gemeinden (u.B., m.B und o.B.) zur Einheitsgemeinde Rodewald und auf Grund dessen,  dass die Feuerwehren den Bürgermeistern unterstel lt sind, zur Verschmelzung der 3 Wehren  zu einer gemeinsamen Wehr Rodewald mit den 3 Löschgruppen u.B., m.B. und o.B. . Während dieser Gebietsreform wurden die Orte und somit auch die Feuerwehren  Lichtenhorst und Rodewald dem Landkreis Nienburg zugeordnet. Ab Anfang der 60iger Jahre gab es in Rodewald regelmäßige Blutspendetermine, die erst vom DRK - Ortsverband und ab 29.12.1972 von der Freiwilligen Feuerwehr betreut wurden.  Die Blutspendetermine fanden bis 1974 in Rodewalder Gaststätten und Schulen statt. 1974 In Rodewald m.B. wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht und das neue  Tanklöschfahrzeug (TLF 8) mit 2.400l Tankinhalt übergeben . ( Einweihung Gerätehaus u. Übergabe Tanklöschfahrzeug  - TLF - am 10.12.1974) Im neuen Gerätehaus fanden dann auch die Blutspendetermine statt, bis 1992 zweimal  jährlich und auf Grund der steigenden Nachfrage, gerade während der Urlaubszeit, ab 1993  dreimal jährlich. 1984 50 - jähriges Jubiläum der FF Rodewald am 18.  – 20. Mai gefeiert. 14 Gründungsmitglieder (Martin Rohrsen, Heinrich Brackhahn, Karl Me ier, Heinrich Cordes,  Karl Duensing, Wilhelm Lammers, Heinrich Fiene, Wilhelm Strathmann, Willi  Scharringhausen, Gustav Deeke, Heinrich Krage, Heinrich Bartling, Heinrich Schliekermann  und Friedrich Nieber) konnten mit der 50 - jährigen Ehrennadel des Feuerw ehrverbandes  geehrt werden. Zum 50 - jährigen Jubiläum erhielt die Feuerwehr die restaurierte Handdruckspritze. Am 20. Mai wurden die Kreiswettbewerbe auf dem Marktplatz anlässlich unseres 50 - jährigen  Jubiläums durch den Absturz eines Kleinflugze uges im Lichtenmoor überschattet. 1985 Wasserspiele und Löschvorführungen für die Kinder am „Tag der  offenen Tür“ der FF  Rodewald. Beim Blutspendetermin wurde die 2000. Spenderin im Gerätehaus begrüßt. 1986 Hermann Wiggers wird als neuer Ortsbrandmeister gewählt, nach dem Leo Bönig nach 15  Jahren aus Gesundheitsgründen sein Amt niederlegte.  1988 1. Mai  – Feuerwehrwettkämpfe auf dem Marktplatz in Rodewald. 1. Platz von den 18 Tanklöschfahrzeuggruppen: (v. i. n. r.) Hartmut Müller, Heinz Runge u. Andreas Kayka) 1991 Fahrzeugübergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges (LF 8) an die FF Rodewald am  10. Mai 1991 1979 08. Juli 1979: 1. Platz der FF Rodewald bei den „Rund um Nienburg“ Wettbewerben (Bild): Leo Bönig, Hartmut Müller, Günter Kayka, Hans - Dieter Scharringhausen, Willi Knop, Heinz Runge, Heinz - Ulrich Schöling, Hermann Wiggers, Friedrich Fiene, Fritz Poppke, Friedrich Frerking, N.N . 1992 1. Platz (397,29 Pkt.)bei den Samtgemeindewettbewerben in Lichtenhorst. Teilnahme am „Spiel ohne Grenzen“ in Rodewald zum 25 - jährigen Bestehen der Patenschaft  mit der 3. Kompanie des Panzerbataillons 33 aus Luttmersen (2. Platz). 1993  Erstmals fand das K reisjugendzeltlager der Feuerwehren des Landkreises Nienburg in  Rodewald statt. Nach dem sehr guten Gelingen des Zeltlagers wurde beschlossen, eine  eigene Jugendfeuerwehr in Rodewald zu gründen 1994 Zum 60 - jährigen Jubiläum wurde die Jugendfeuerwehr Rodew ald gegründet (19.03.1994). Am 05.10.1994 konnte schon der 4000. Blutspender im Feuerwehr - gerätehaus begrüßt  werden.
1996
Doppelsieg der Gruppe I und II bei den Samtgemeindewettbewerben in Rodewald 1996 (403,16 Pkt. Gr. II / 367,30 Pkt. I Gr.  I) 28.01.1996 „Gründung“ der Altersgruppe mit 23 Kameraden. Rückblick der alten Rodewalder Feuerwehrgeschichte von Rodewalds Ehrenbürge r Berthold  Frost veröffentlicht. Komplettrenovierung des Feuerwehrgerätehauses nach 22 Jahren und 1200 Stunden  Eigenleistung. Die Planung für die  Renovierung begann bereits im November 1994. In der Zeit vom 17. September bis 19. November 1996 wurde das Gerätehaus im Zentrum  nach 22 Jahren in Eigenleistung renoviert, da sich Feuchtigkeitsschäden durch das ganze  Gebäude zogen. Hierbei ist der größte A rbeitszeitaufwand in das Errichten eines  Satteldaches geflossen, wobei an jedem Wochenende mindestens 15 Kameraden gearbeitet  haben. Es wurde Holz zugesägt, der Rodelberg um 5 Meter nach hinten gesetzt, ein  schwerer Eisenträger als Firstfette eingebaut, da s Dach eingedeckt, die Isolierung erneuert,  der Unterrichtsraum vertäfelt, die Heizung erneuert und auf Gas umgestellt, sowie die  Elektrik erweitert und zum Schluss die Außenanlagen wiederhergestellt. Letztendlich wurden  von den Kameraden mindestens 1200 S tunden an Eigenleistung in dieser Zeit investiert. Am 13. April 1997 wurde das fertig gestellte Gerätehaus der Dorfbevölkerung präsentiert und  mit einem „Tag der offenen Tür „ gefeiert Teil II Teil II
Freiwillige Feuerwehr Rodewald